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Klartext beim Ostdeutschen Wirtschaftsdialog


UV-Vizepräsident Reinhard Schulze und Präsident Burkhardt Greiff mit dem Lausitzer Bundestagsabgeordneten Ulrich Freese (SPD).

Berlin | Die Deutsche Bank Berlin war am 25. April Gastgeber für den "Ostdeutschen Wirtschaftsdialog", eine Veranstaltung der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände von Ostdeutschland und Berlin.

Prominenter Gastredner war Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragter der Bundesregierung für Mittelstand und für die neuen Bundesländer. Er verwies darauf, dass der Osten mit seiner Wirtschaftskraft weiter zurückfalle. Grund ist die kleinteilige Unternehmenslandschaft, in der Innovation nur schwer Fuß fasst. Sie sei aber der Schlüssel für nachhaltiges Wachstum. 

Im Anschluss an eine kurze Podiumsdiskussion trafen sich Unternehmer und die zahlreich anwesenden Bundestagsabgeordneten, um in Diskussionsforen über die Themen Energiewende, Bildung / Fachkräfte und Mittelstandsförderung zu sprechen. Die Unternehmer redeten Klartext, zum Beispiel bei der Mittelstandsförderung. Die Antragstellung und Berichtspflichten sind nach Meinung einiger so komplex und aufwändig, dass sie für kleine Unternehmen nicht zu bewältigen sind. Die Vertreter aus der Politik stellten die Position ihrer Parteien dar und konnten die Stimmung vor Ort einfangen.

Einigkeit herrschte in dem Punkt, das Image des Ehrbaren Kaufmanns durch gute Beispiele zu stärken. Der Beruf Unternehmer soll für junge Menschen erstrebenswert gemacht werden.

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