Neuigkeiten

Zu Gast beim Automobil-Zulieferer Gestamp Ludwigsfelde


Ludwigsfelde | Durch Innovationen in Materialien und Fertigungsverfahren-Erfolgreich auf dem Weltmarkt! Mit diesem Thema war der Landesarbeitskreis Innovative Technologien im Unternehmerverband Brandenburg-Berlin am 2. September 2014 zu Gast bei der Gestamp Umformtechnik GmbH in Ludwigsfelde.

Die Firma Gestamp ist ein weltweit tätiges spanisches Unternehmen, welches 1997 gegründet wurde und 91 Werke in 20 Ländern betreibt. Die Gestamp Umformtechnik GmbH entwickelt und fertigt an ihren Standorten in Bielefeld, Ludwigsfelde und Pure (Frankreich) hochwertige Karosserie-und Fahrwerkskomponenten für die internationale Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie.

Das Unternehmen begleitet die Kunden von der ersten Idee, über die Entwicklungsphase bis zur Serienproduktion. In 12 Zentren wird mit rund 100 Mitarbeitern Forschung und Entwicklung betrieben. Die Gäste wurden durch den Werkleiter  Jochen Rink und der Personalleiterin Carmen Kansok aus dem Werk Ludwigsfelde sowie dem Director Operations Dr. Ronald Märtins von der North Europe Division aus Bielefeld vorzüglich betreut. Nach einem ausführlichen Betriebsrundgang wurden den Teilnehmern der Veranstaltung umfassende Informationen zu den Aufgaben und den Zielen des Unternehmens gegeben.

Die Gestamp Umformtechnik entwickelt und produziert für die Kunden der Fahrzeugindustrie innovative, maßgeschneiderte und leistungsfähige Produkte und Systeme. Durch den Einsatz innovativer Materialien sowie intelligenter Fertigungstechnologien und Fügetechniken entstehen Baugruppen für Fahrzeuge mit höchsten Sicherheits-und Qualitätsstandards bei gleichzeitiger Kosten-und Gewichtsoptimierung.

Das Werk in Ludwigsfelde hat eine lange Automobilhistorie,es ist aus dem IFA-Automobilwerk hervorgegangen und beschäftigt 400 Mitarbeiter. Das Werk sichert seine Wettbewerbsfähigkeit durch Innovationen und Investitionen, so sind in den letzten Jahren neben Investitionen in die Warmumformtechnologie und Lasertechnik Umbau-und Modernisierungsmaßnahmen vorgenommen worden.

Die Warmumformung hat im besonderen Maße dazu beigetragen, dass durch neue Materialqualität und das neue Fertigungsverfahren leichte und hochfeste Baugruppen in den Fahrzeugen eingesetzt werden. Dabei können mit dieser Technologie auch Bauteile mit Mehrzonenfestigkeit hergestellt werden, was ein wichtiges Konstruktionselement für Knautschzonen darstellt. Daneben wird in der Fertigung natürlich die Kaltverformung als klassische Technologie eingesetzt.

Lothar Starke,
Leiter des Landesarbeitskreises