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Der UV BB zieht die Bilanz vom Logistiktag


Wildau | Der  Logistiktag hat sich zu einem wichtigen Termin für die Logistikbranche der Hauptstadtregion entwickelt. Unter dem Motto "Wie viel Abfall kann das Land? - Die Zukunft der Entsorgungslogistik" erlebten die Teilnehmer spannende Fachvorträge, eine interessante Podiumsdiskussion sowie intensive Gespräche untereinander.

Nach einem Ausstellungsrundgang eröffnete der Präsident des UVBB Dr. Burkhardt Greiff die Fachtagung. Grußworte überbrachten Egbert Neumann für die Landesregierung Brandenburg, Hans-Georg Kauert für die Berliner Senatsverwaltung sowie Prof.Dr. László Ungvári als Hausherr. In einem spannenden Einführungsvortrag unterstrich Frau Dr. Valerie Wilms, Mitglied des Bundestages (Bündnis 90/ Die Grünen), Mitglied und Obfrau im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung die Notwendigkeit gezielter Abfallvermeidung, einer hohen Wiederverwertbarkeitsquote sowie einer sicheren Endlagerung. Energisch wandte sie sich gegen den immer mehr ansteigenden Abfallexport in Entwicklungsländer.

In einer von Rüdiger Hage (Vorstand LNBB) moderierten Gesprächsrunde wurde das Thema "Entsorgungslogistik zwischen Nachhaltigkeit und Profit" in der Bandbreite von Atommüllentlagerung bis Hausmüllentsorgung intensiv diskutiert. Das Vortragsprogramm war thematisch ebenfalls breit gefächert. Die Havelländische Eisenbahn AG informierte über den aktuellen Stand und Perspektiven der Entsorgungslogistik auf der Schiene, die Erfahrung und Kompetenz der REMONDIS Unternehmensgruppe bei der effizienten Erfassung und Entsorgung von Krankenhausabfällen vermittelte die REMONDIS Medison GmbH, die STEP Potsdam stellte die im Unternehmen entwickelte innovative Lösung für ein Real-Time Stoffstrommanagement vor.

Auch in diesem Jahr blieb der Abschlussvortrag einem Studierenden der TH Wildau vorbehalten. Er informierte über die im Rahmen seiner Bachelor-Arbeit gesammelten Ergebnisse bei der Analyse, Entwicklung und Bewertung der logistischen Einsatzmöglichkeiten eines Seitenladers in städtischen und ländlichen Gebieten der Stadt Potsdam.

In Ihrem Schlusswort dankte die Präsidentin des LBBV Ramona Sabelus allen an der Vorbereitung dieses interessanten Tages Beteiligten und stellte fest, dass der Gedanken- und Informationsaustausch zwischen Wirtschaft, Politik und länderübergreifender Verwaltung für die Logistikbranche unverzichtbar ist.  Insbesondere bedanken sich die Veranstalter bei der REMONDIS Unternehmensgruppe, der Berliner RunderneuerungsWerk GmbH, der L. Dietze & Sohn Fördertechnik GmbH und der ZAB GmbH für die Unterstützung. Der Dank gilt auch dem Team der Technischen Hochschule Wildau für die hervorragende materielle Absicherung der Veranstaltung. In bewährter Weise wurde sie Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V. (UVBB), dem Landesverband des Berliner und Brandenburger Verkehrsgewerbes (LBBV) und dem Logistiknetz Berlin-Brandenburg (LNBB) organisiert.