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Raus aus der Krise!


Unternehmerverband fordert Konjunkturhilfe
Die Mitgliederversammlung vergangenen Freitag stand ganz im Zeichen des Mittelstandes.
An die Spitze des Verbandes wurde der bisherige Präsident Eberhard Walter (Cottbus) mit großer Mehrheit wiedergewählt, neuer 1. Vizepräsident wurde Gerhardt Engel (Potsdam), die weiteren Vizepräsidenten sind Norbert Kelling (Frankfurt/Oder) und Olaf Wagler (Cottbus).
Mit Amtschef Michael Richter aus dem Wirtschaftsministerium und Gabriele Köntopp, Geschäftsführerin der Bürgschaftsbank Brandenburgs diskutierten die Teilnehmer die bereitgestellten Instrumente für die Unterstützung von durch die Krise betroffenen Unternehmen. Dabei kritisierte Walter das Hausbankprinzip, wonach der Mittelständler nur über diese Mittel bereitgestellt bekomme. „Das versandet, weil z.B. die Margen für die Banken zu gering sind und so schon ein Interesse an der Vergabe von Kleinkrediten fehle, meinte Walter. Kritisch wies er auch auf folgendes Problem hin:
Es könnte das AUS noch vor dem Anfang in diesem Sommer sein. Junge Ausgebildete hoffen vergebens auf Einstellung. Krisenbedingt übernehmen Unternehmen ihre ehemaligen Azubis nicht. "Wir verspielen Zukunft", so der Unternehmerverband, der sich nun für eine 2-jährige Konjunkturhilfe für diese jungen Facharbeitskräfte stark macht. Er fordert einen befristeten Lohnkostenzuschuss (ähnlich dem Programm 50+), weil das hilft, die Wirtschaft für den auch wieder kommenden Aufschwung fit zu halten.