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Politisches Wirtschaftsfrühstück zum Thema Integration


UV-Vertreter waren unter den Gästen beim Unternehmerfrühstück der Konrad-Adenauer-Stiftung in Potsdam. Foto: Bouché

Potsdam | Beim Politischen Wirtschaftsfrühstück der Konrad Adenauer Stiftung ging es am 10. Mai in Potsdam um die Frage: Was bedeuten die Flüchtlingsströme für die Wirtschaft? Mit dabei IHK-Präsidentin Beate Fernengel, die über das Welcome Integration Network Integration-Center berichtete. Es ist eine Beratungsstelle für Flüchtlinge und Unternehmen bei der IHK, die in diesem Monat ihre Tätigkeit aufnimmt.

Der Unternehmerverband unterstützt das Netzwerk HelpTo und wirbt in den eigenen Reihen um Praktikumsplätze und Ausbildungsstellen für Migranten. Wie kompliziert das in der Praxis ist, machten die Wortmeldungen und kontroversen Diskussionen in der Runde deutlich. Schnell war man da wieder bei der Politik und der Frage, welche Auswirkungen hat die Migration auf die Beschäftigung in Deutschland?

Die Vollversammlung der IHK hat sich im April per Resolution für die Beschleunigung der Asylverfahren, eine gezielte Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland, die Abschaffung der Vorrangprüfung bei Flüchtlingen, ein schnellerer Zugang zu Betriebspraktika, die Garantie eines befristeten Bleiberechts nach einer Berufsausbildung, die frühzeitige Erkennung und Anerkennung von Qualifikationen sowie die Sprachförderung als Kern der Integration ausgesprochen.