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Ostdeutscher Unternehmertag: Anschub in Sachen Digitalisierung


Pressekonferenz mit Lars Schaller (links), Tillmann Stenger von der ILB und Dr. Burkhardt Greiff. Foto: Bouché

Potsdam | Digitalisierung war das zentrale Thema des 1. Ostdeutschen Wirtschaftstages in Potsdam, organisiert von der Interessengesmeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin.

Die Veranstaltung diente dem Meinungsaustausch untereinander und sollte die Aufmerksamkeit der Teilnehmer auf ein aktuelles Thema lenken. Dr. Burkhardt Greiff, Präsident des UVBB: "80 Prozent der ostdeutschen Betriebe sind kleine Unternehmen mit 10, 15 oder 20 Mitarbeitern. Sie haben zur Zeit alle volle Auftragsbücher und keine Zeit sich mit der Digitalisierung ihres Unternehmens zu beschäftigen." Ein grober Fehler, wie Greiff auf einer improvisierten Pressekonferenz sagte.

Zuvor hatte Ostbeauftragte der Bundesregierung Christian Hirte vor versammeltem Auditorium darauf hingewiesen, dass durch digitale Anwendungen Produktivitätssteigerungen von bis zu 30 Prozent erreichen. Hirte: "Und gerade für Ostdeutschland ist die Digitalisierung ein wichtiger Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Für Ostdeutschland bietet sie die Chance, von der Verfolgerposition in die Poleposition vorzudringen.

Der UVBB startete im Frühjahr eine Mitgliederkampagne zum Thema Digitalisierung. Sie umfasst Veranstaltungen mit Experten und Information über Fördermöglichkeiten. So war zum Beispiel auch die ILB auf dem Ostdeutschen Unternehmertag vertreten.

Ein weiteres Ziel des Ostdeutschen Unternehmertages ist die Meinungsbildung zu aktuellen wirtschaftspolitischen Themen. Auf der Pressekonferenz wurde die Forderung nach flächendeckerndem Breitbandausbau und Verfügbarkeit der Handynetze thematisiert.

Pressemitteilung