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Mittelstandstreffen in Frankfurt (Oder)


Die Friedrich-Naumann-Stiftung hatte am 27.8.09 geladen, um mit den Gästen über Mittelstands – Herausforderungen dieser Tage zu diskutieren. Schnell wurde deutlich, wie differenziert sich die wirtschaftliche Lage in der Oder- Region darstellt. Corinna Schlag, Herausgeberin des Magazins „Wirtschaftswunder“ vermochte es nicht, die Gäste und Diskutanten für echte Streitgespräche zu gewinnen. Das lag nicht an ihr, sondern an eben den unterschiedlichen Bewertungen der Krisenauswirkungen und der Zurückhaltung zu Prognosen in diesen Tagen. Peter Edelmann, Beigeordneter für Wirtschaft berichtete über die Hürden bis zum Eintreffen der Mittel aus dem Konjunkturpaket II, über Neuansiedlungen und Erfolge und Anwesende bestätigten, ja – in Frankfurt kann man gut leben, es ginge nach vorn. Hochqualifiziertes Personal, schnelle Entscheidungen bei der Ansiedlung neuer Unternehmen – Standortfaktoren, die Frankfurt auch erfolgreich ausspielt. Raimund Tomczak, Mittelstandspolitischer Sprecher der FDP in Brandenburg nutzte die Gelegenheit zu verdeutlichen, dass er die Reform des Vergaberechts für erforderlich halte, um tief in der Region verwurzelten Mittelständlern noch bessere Chancen bei Ausschreibungen zu eröffnen.
Präsident des Unternehmerverbandes Brandenburg Eberhard Walter berichtete über Förderprogramme für den Mittelstand und schnellere Hilfen und forderte, dass in diesen Zeiten kurze Wege, weniger restriktives Vorgehen der Hausbanken und damit schnelle Hilfen gewährt werden. „Das Letzte was wir jetzt brauchen, sind selbst hervorgerufene Kreditklemmen“. Eberhard Walter, Präsident