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Woidke beim UV BB: "Auf Braunkohle mittelfristig nicht verzichten"


Ministerpräsident Dietmar Woidke wird von UV BB Präsident Dr. Burkhardt Greiff (links) und Vizepräsident Reinhard Schulze begrüßt. Foto: Stefan Specht

Potsdam | Ministerpräsident Dietmar Woidke nutzte die Mitgliederversammlung am 19. Juni für ein Statement in Sachen Lausitz: "Auf die Braunkohle können wir mittelfristig noch nicht verzichten. Die Lausitzer Braunkohle darf nicht zum Opfer ideologischer Schnellschüsse werden. Davon unabhängig werden wir den Strukturwandel in der Lausitz kontinuierlich fortsetzen." Es müsse einen Strukturwandel wie in Nordrhein-Westfalen geben, keinen Umbruch innerhalb von zwei Jahren. Das sei wirtschaftlich nicht zu verkraften.

Auch seien Wind und Sonne nicht in der Lage, die Grundlastvorsorgung sicherzustellen, so lange die Speicherproblematik nicht gelöst ist. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz sei eine Förderung an der falschen Stelle. Woidke forderte dazu auf, die Förderpolitik zu überdenken. Eine Stunde nahm sich der Ministerpräsident Zeit, die Fragen der mehr als 50 Unternehmer zu beantworten.

Zur Tagesordnung gehörten der Bericht des Vorstands und die Annahme des Wirtschaftsplans für 2015. In seiner Analyse sagte UV BB-Präsident Dr. Burkhardt Greiff, der UV BB habe sich als Interessenverband der kleinen und mittelständischen Wirtschaft erfolgreich etabliert und werde wahr genommen. Es sei gelungen, eine Umbruchphase zu bewältigen und mit dem Verband in der Region ein Netzwerk zu knüpfen.

Ziele bis 2020 sind:

  • Marktführer bei der wirksamen Vertretung der Unternehmen in Berlin und Brandenburg sein
  • Mitgliederstärkster, tariffreier Verband in der Region werden
  • Erster Ansprechpartner in puncto Wirtschaft für Landesregierung und Politik
  • Pflege regelmäßiger Kontakte zu Unternehmen, Politik und Öffentlichkeit

Märkische Oderzeitung 20. Juni 2015

Märkische Allgemeine Zeitung 20. Juni 2015

Lausitzer Rundschau 25. Juni 2015

Pressemitteilung der Staatskanzlei